Noch zwei Bestrahlungen.
Danach Freiheit, denke ich. Obwohl ich noch alle 3 Wochen zur Infusion auf die Onko muss. Aber immerhin ist die Chemo nicht mehr so belastend.
Und im Vergleich zum letzten Dreivierteljahr ist das Freiheit.
Ich merke, ich bin müde.
Ich bin esmüde, es „gut zu machen.“
Manchmal kann ich es nicht mehr hören: Du machst das gut! Du machst das so gut!
Ich habe heute keine Lust, es gut zu machen.
Auf mich zu schauen. Auf meine Kids. Verständnis zu haben für alle. Gut Essen, etwas Sport, regelmässig Entspannung, Bestrahlung, Wundpflege.
Alles gut.
Ich will mich um mich kümmern, nicht um andere, ihre Angst, ihre Sorgen und Launen.
Um mich,
nicht um den Krebs.