Arbeit gut …

Jeden Morgen freue ich mich, zur Arbeit zu gehen. Das ist mir so, glaube ich, noch nie passiert! – Gut, am Montag morgen, wenn der Wecker um sechs Uhr klingelt, hält sich die Freude etwas in Grenzen… aber sonst!😄🥳

Das Team ist cool, meine Schüler sind toll, aufgeweckt, interessiert. Natürlich gibt es den einen oder anderem Spezialfall, aber nicht so geballt Problemfälle, wie an meiner alten Schule.

Und was ich erst jetzt merke, wie überreguliert alles am alten Ort war. Wie in einem Grosskonzern: Funktioniert etwas nicht, dann wird – anstatt direkt die Person anzusprechen, die es betrifft – ein Papier, eine Vereinbarung, ein Plan entworfen, woran sich alle in Zukunft halten müssen. Müssten, denn die Immergleichen machen auch das nicht – ohne Konsequenzen: Matheplan, Wochenplan, Quartalsplan, Zusammenarbeitsvereinbarung, Dreijahrespläne für verschiedene Fächer, Sitzungen, Sitzungen, Sitzungen.

Ich muss jetzt eine Jahresplanung abgeben und einmal im Monat ist Sitzung – nicht JEDEN Mittwoch. Ich entscheide über den Inhalt meines Unterrichts, Sanktionen, Zusammenarbeit mit anderen Lehrpersonen. Der Neuchef ist immer im Haus und reagiert auch sonst sofort. Es ist toll, so zu arbeiten!

Und wenn ich über Mittag nicht für meinen Kleinen koche und nach Hause 🚴🏻‍♀️, dann geh ich raus und fühle mich wie in den Ferien.

Mittagspause

Vor zwei Wochen war es zwar etwas ätzend, aber das lag nicht an der Arbeit.

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